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Die Vätergeneration unserer heutigen
Estrichleger hatte es wohl etwas leichter.
Denn in der Regel standen
nur zwei Bindemittelarten zur Verfügung:
Anhydritestrich für größere Flächen
und Zementestrich
für alles andere. Doch die Zeiten haben sich gewandelt, bei fast allen
Bauteilen und Gewerken. Und auch der Estrichleger passte sich dieser
Entwicklung an. Er schenkte nach und nach dem Fließestrich immer mehr
Beachtung. Heute hat fast jede Estrichfirma entweder überwiegend oder
gelegentlich Fließestrich verlegt. Dabei wurde vielen Estrichlegern
plötzlich klar: Welchen Estrich sie verlegten, hing nicht nur von der
Beschaffenheit des Materials, sondern auch von wirtschaftlichen und
organisatorischen Fragen ab. Mancher war dabei überfordert. Dennoch
hat sich trotz Blessuren eine sehr große Zahl von Betrieben für den
Fließestrich qualifiziert und die Auftraggeber mit ihrer inzwischen
erworbenen Erfahrung und ihrem Fachwissen beeindruckt - eine
Anerkennung, auf die der Estrichleger früher vergeblich warten musste.
Das Stadium der gebückten Haltung kann er damit getrost verlassen.
Früher waren Aufschüsselungen an Rändern und Fugen oder raue
Oberflächen durch zu frühe Belastung an der Tagesordnung. Für die
Sanierungskosten wurde oft der Estrichbetrieb verantwortlich gemacht.
Einen großen -Teil dieser Probleme hat der Fließestrich gelöst. Auch
die Ausbildung der Mitarbeiter trägt den gestiegenen Anforderungen
Rechnung: |
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