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Wenn bei den
Bauleuten unter der sommerlichen Sonne auf der Baustelle der Schweiß
rinnt, dann kommen auch manche Baustoffe ins „Schwitzen". Im Klartext:
Die hohen Temperaturen lassen das Anmachwasser vor allem an der
Oberfläche von frisch erstellten Bauteilen verdunsten. Das gilt
gleichermaßen für Mörtel, Betone und Estriche. Erfahrene Baufachleute
wissen, dass ein schnelleres Austrocknen nicht nur Vorteile für das
Bautempo bringt, sondern auch eine Gefahr für die Qualität: Wasser ist
notwendig, damit sich Kristallstrukturen bilden, in die feine und
grobe Bestandteile der Zuschlagstoffe fest eingebettet werden. Fehlt
das Wasser, kann es zu einer verminderten Festigkeitsentwicklung
kommen. Trotzdem: Keine Angst vor heißen Tagen! Fließestrich auf der
Basis von Calciumsulfat behält auch bei sommerlichen Temperaturen
seine Qualität und seine vorteilhaften Eigenschaften. Wichtig ist nur,
dass einige Hinweise beachtet werden: Die Mörteltemperatur sollte
25°C nicht überschreiten. Bei höheren Temperaturen kann die
Kristallbildung verzögert oder geschädigt werden. Das Ergebnis wäre
eine verminderte Früh- und Endfestigkeit, |
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