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Ein
Calciumsulfatestrich
muss keine Fließestrich sein
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Estriche auf
Calciumsulfatbasis haben den Estrichmarkt in nur einem Jahrzehnt
revolutioniert: Mit einem Marktanteil von rund 22 % sind sie in
Deutschland mittlerweile die unumstrittene Nr. 2 auf allen Flächen
im Wohnungs- und Verwaltungsbau hinter den „klassischen“
Zementestrichen. Für den Erfolg wird fast ausschließlich die
verarbeiterfreundliche Fließestrichtechnologie verantwortlich
gemacht – aber das ist nur die halbe Wahrheit: Denn auch die
Nachfrage nach konventionellem Calciumsulfatestrich ist ungebrochen.
Allein mit einem Produkt des Marktführers in diesem Segment, werden
jährlich mehr als 5 Mio. qm konventioneller Estrich hergestellt –
mit steigender Tendenz. |
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Dass sich diese
vermeintlich längst überholte Estrichart weiterhin großer
Beliebtheit erfreut, hat ganz praktische Gründe: Mit konventionellen
Calciumsulfatestrichen können Fachbetriebe die technischen Vorteile
des Bindemittels nutzen, ohne die gewohnte Verarbeitungsweise
grundsätzlich umzustellen und in einen neuen Maschinenpark
investieren zu müssen – woran beim Fließestrich kein Weg vorbei
führt.
Er bildet damit nicht nur ein ideales „Zwischenprodukt“ für den
schrittweisen Umstieg auf calciumsulfatgebundene Materialien. |
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Als
interessante Kompromisslösung, die die Vorteile eines modernen
Bindemittels mit einem bewährten Herstellungsverfahren verbindet,
hat sich der synthetische Calciumsulfatbinder in den letzten 25
Jahren ein eigenständiges Marktsegment erschlossen, in dem er sich
bis heute behaupten konnte. |
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