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Volles Tempo bei
der Estrichtrocknung:
Luftentfeuchter,
ein Service gegen Rechnung
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„Schneller verlegt
- schneller begehbar - schneller trocken". Das sind ganz dicke
Pluspunkte für Fließestrich auf der Basis von Calciumsulfat, die heute
auf kleinen und großen Baustellen bares Geld wert sind. Wenn
Folgegewerke früher anfangen können, wenn die Belegreife früher
erreicht wird, dann wird das Objekt früher nutzbar. Doch manchmal
scheint es wie verhext: Der Bodenleger kann nicht anfangen, weil die
Restfeuchte zu hoch ist. Alles schimpft auf den Estrich. Doch das ist
falsch: An den Gesetzen der Physik kann der Estrichleger nichts
ändern. |
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Wetter, Raumklima und Lüftung
Es gibt drei Hauptfaktoren, die die
Trocknungszeit beeinflussen: Das Wetter, das Raumklima und das
richtige Lüftungsverhalten. Das alles kann vom Estrichleger nicht
beeinflusst werden. Er hat die Baustelle verlassen und muss darauf
vertrauen, dass Bauleitung oder Bauherr die Vorschriften für die
Trocknung beachten. Zunehmend gehen Estrichleger auf „Nummer Sicher".
Mit Zwangstrocknern - natürlich gegen Miete - drücken sie aufs Tempo.
Der Kristallisationsprozess von Calciumsulfat
ist, anders als bei zementgebundenen Baustoffen, nach kurzer Zeit
abgeschlossen. Etwa 50 % des Anmachwassers werden dabei verbraucht.
Das Restwasser muss über die Oberfläche verdunsten. Bei 35 mm
Estrichdicke sind das immerhin 7 Liter pro Quadratmeter. Bei einer
Raumgröße von z. B. 30 m² sind das immerhin 21 volle Putzeimer mit 10
Litern Inhalt! Das Wasser wird zunächst in flüssiger Form über
Kapillare an die Oberfläche transportiert. Mit zunehmender Trocknung
des Estrichs wandert das Wasser dann als Wasserdampf zur
Estrichoberfläche (Diffusion). |
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Wenn der Boden nicht
trocken wird, hängt man ganz schön in der Luft! |
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Die Trocknungszeit lässt sich verkürzen
Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit und
Luftgeschwindigkeit an der Estrich-Oberfläche sind entscheidend dafür,
wie schnell die Trocknung erfolgt.. Bei hoher Luftfeuchte und
mangelnder Lüftung wird die Trocknung verzögert. Eine erhebliche
Verlängerung der Trockenzeit kann sich ergeben, wenn zusätzliche
Baufeuchte entsteht, z. B. durch frischen Innenputz. Abhilfe bietet
dann die Zwangstrocknung. Mit Luftentfeuchtern, das haben Erfahrungen
in der Praxis und umfangreiche Laboruntersuchungen ergeben, kann die
Belegreife des Estrichs schon in 10 bis 14 Tagen erreicht werden.
Dabei wird die Luft im Gebäude künstlich getrocknet. Gebläse sorgen
für eine gute Luftumwälzung, bei der die von der Estrichoberfläche
aufsteigende feuchte Luft ständig durch trockene ersetzt wird. Mit
dieser Maßnahme kann bereits zwei Tage nach der Estrichverlegung
begonnen werden, ohne dass der Calciumsulfatestrich Schaden nimmt. Das
spart wertvolle Zeit. Für den Bauherrn gibt es einen weiteren Vorteil:
Luftentfeuchter trocknen nicht nur den Estrich, sondern das gesamte
Bauwerk. Beim Einzug entfällt das lästige Trockenheizen. |
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Zusätzlicher Service, der sich bezahlt macht
Mit der Zwangstrocknung können Estrichleger
einen wertvollen Bauservice bieten. Der Aufwand ist kalkulierbar und
sollte gesondert berechnet werden. Dafür haben auch sparsame Bauherren
meist Verständnis. |
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Die Richtlinien für die Trocknung von Fließestrich auf der Basis von
Calciumsulfat sind im „Merkblatt 2" exakt beschrieben, das von IGE und
IWM gemeinsam herausgegeben wird. Das Merkblatt kann kostenlos
angefordert werden. |
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