Rainer Geiling, Geschäftsführer:
Einlagig oder zweilagig?

Probleme in der Praxis:
 

   
 
Wie sieht die Praxis auf der Baustelle aus?

Die "Grüne Welle" sprach mit dem Fachbetrieb für Sanitär und Heizungsbau Trüschler & Geiling GmbH in Fulda. Das Unternehmen hat ca. 25 Mitarbeiter und verlegt seit Jahren Fußbodenheiungen. Geschäftsführer Rainer Geiling kann auf gute und schlechte Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Estrich-Fachbetrieben zurückblicken.

 
   
 

Herr Geiling, welche Erfahrungen haben Sie mit Calciumsulfat-Fließestrich gemacht?

Wir haben überwiegend positive Erfahrungen gemacht. Die Estrichschicht ist glatt und eben, die Funktion der Heizung ist optimal. Das spricht sich bei unseren Kunden herum.

 
   
 
Wo sehen Sie Abstimmungsbedarf?

Zum Beispiel bei der Verlegung der Dämmschicht. Wenn sie vom Estrichleger verlegt wird und wir mit der Heizung erst ein paar Tage später kommen, dann müssen wir oft nacharbeiten, weil Dämmschicht oder Folie durch den Baustellenverkehr beschädigt wurden. Deshalb verlegen wir die Dämmung lieber selbst.

 
   
 
Gibt es beim Einbau des Fließestrichs Schwierigkeiten?

In seltenen Fällen ist das der Fall. Wir verlegen die Heizleitungen auf einem Gitter oberhalb der Dämmschicht. Das bedeutet, dass der Fließestrich in zwei Lagen eingebaut werden muss, damit die Rohre nicht aufschwimmen. Andere Kollegen verwenden Systeme, bei denen die Estrichschicht einlagig eingebaut wird. Wenn das der Estrichleger nicht vorher weiß, dann stimmen seine kalkulierten Zeiten nicht. Oder die Rohre schwimmen auf. Das ist ärgerlich für alle.

 
   
 

Herzlichen Dank
und weiterhin viel Erfolg
mit Calciumsulfat-Fließestrich.

 

Rainer Geiling, Geschäftsführer

   
 

 

 
zurück zum Menue