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Bei flächenbeheizten
Bodenkonstruktionen, so stellt auch Norbert Strehle fest, wäre eine
Restfeuchte von 0,5 CM-(Masse)% zu viel. Eine 70 mm dicke
Estrichschicht enthält immerhin 700 ml/m2 freies Wasser. Geht man
davon aus, dass der Estrich nach der Parkettverlegung bis aufO,2CM-(Masse)%
abtrocknen kann, dann würden 420 ml an das Holz abgegeben und die
Holzfeuchte um 2,8 % (bei 22 mm) erhöht. Bei einem 10 mm dicken
Massivparkett könnte die Holzfeuchte theoretisch sogarum kritische 6
Gewichtsprozente steigen. Da es durch das Trockenheizen des
Fließestrichs unproblematisch ist, eine Restfeuchte von 0,3
CM-(Masse)% zu erreichen, hält Strehle diesen Wert für technisch
sinnvoll im Hinblick auf eine sichere Parkettverlegung. Dann bleiben
die Feuchtigkeitsschwankungen im Parkett, die durch die Restfeuchte
verursacht werden kann, bei 1 bis 2 %. Und das ist dann ein Wert, der
dem Parkett im Dauereinsatz zugemutet werden muss. Alles in allem, so
die zusammenfassende Beurteilung des Instituts für Fußbodentechnik,
sind Restfeuchten von 0,5 CM-% bei unbeheiztem und 0,3 CM-% bei
beheiztem CaIciumsulfat-Estrich realistische Werte. Mit den daraus
resultierenden Feuchtigkeitsschwankungen muss ein gutes und ordentlich
verlegtes Parkett spielend fertig werden. |
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