|
|
|
|
|
Wärmstens empfohlen
Fließestriche aus Calciumsulfat
gut geeignet für Fußbodenheizungen
| |
 |
|
|
|
|
|
|
Im Trend: Wärme von
unten
Die kalte Jahreszeit naht: Zeit, die Heizung wieder voll aufzudrehen.
Besonders angenehm und komfortabel ist es dann, wenn die Wärme von
unten kommt. Fußbodenheizungen sorgen für ein behagliches Wohnklima.
Sie werden zunehmend auch in Büroräumen oder Ausstellungs- und
Sporthallen eingebaut. Für die Wirtschaftlichkeit und Sicherheit der
Fußbodenheizung ist dabei die Wahl der Estrichart von entscheidender
Bedeutung. Fließestriche auf Basis Calciumsulfat bieten hier
wesentliche Vorteile. |
| |
|
|
|

Angenehm, komfortabel
und warm: Fußbodenheizungen sorgen für ein behagliches Wohnklima -
damit auch an eisigen Wintertagen niemand kalte Füße bekommt. |
| |
|
|
|
|
|
|
Calciumsulfat-Fließestrich: hohe Wirtschaftlichkeit
Erstens umschließen sie die Heizleiter hohlraumfrei und sorgen für
störungsfreien Wärmeübergang vom Heizleiter in den Estrich. Zweitens
ist das dichte Estrichgefüge gut wärmeleitend. Drittens kann der sehr
biegezugfeste Fließestrich mit geringerer Schichtdicke als
konventionelle Zementestriche eingebaut werden. Der Raum wird
schneller warm. Und viertens minimiert seine hohe Raumstabilität
Spannungen in der Estrichscheibe und erhöht so die Werterhaltung und
Funktionssicherheit. Im Vergleich zu konventionellen Zementestrichen
lässt sich mit CaIciumsulfat-Fließestrich eine schnell reagierende
Fußbodenheizung herstellen und bei verminderter Vorlauftemperatur mit
hoher Wirtschaftlichkeit betreiben. |
| |
|
|
|
|
|
|
Schwinden: auch beim
Heizestrich gering
Die werterhaltende Sicherheit von Fußbodenheizungen beruht im
wesentlichen auf dem geringen Schwinden von Calciumsulfat-Estrichen.
Zu diesem Ergebnis kam die Studie des Instituts für Bauforschung an
der RWTH Aachen (ibac), die das Schwindverhalten mineralischer
Baustoffe verglich (siehe Leitthema der Grünen Welle Nr. 3).
Fließestriche auf Basis Calciumsulfat erwiesen sich dabei im Härtetest
als weitestgehend „raumstabil" im Vergleich zu anderen Baustoffen. Die
maximalen Endschwindwerte von Zementmörtel zum Beispiel sind bis zu
fünfzehn Mal höher als die von Calciumsulfat-Fließestrich. Das liegt
an der groben Porenstruktur des Calciumsulfatestrichs. Sie sorgt für
eine niedrige Gleichgewichtsfeuchte und damit für eine hohe
Raumstabilität. Außerdem werden die Volumenveränderungen bei
Calciumsulfat durch rein physikalische Vorgänge verursacht, ohne
chemische Prozesse, wie sie zum Beispiel bei zementgebundenem Mörtel
auftreten können. Das geringe Schwinden gilt aber in besonderem Maße
auch für den Heizestrich. Die Fakten: Im unbeheizten Zustand beträgt
das Trockenschwinden maximal 0,2 mm/m. Eine Temperaturerhöhung auf 40°
C verstärkt die Austrocknung und erhöht das Schwinden auf maximal 0,3
mm/m - ein sehr geringer Wert. Damit lassen sich mit Calciumsulfat bei
richtiger Anwendung sehr sichere Heizestriche herstellen. |
| |
|
|
|
|
|
|

Maximale Vorlauftemperatur (hier: 55°C)
beschleunigt die Austrocknung erheblich.
|
|
Wichtig: richtig aufheizen!
Calciumsulfat-Fließestrich ist, ein schneller Heizestrich. Er kann
bereits nach sieben Tagen aufgeheizt werden. Beim Zementestrich muss
man dann noch zwei Wochen warten. Durch das Aufheizen wird bei einem
Heizestrich die Austrocknung beschleunigt - der Estrich gibt seine
Feuchtigkeit schneller ab, und die erwärmte Luft nimmt mehr
Feuchtigkeit auf. Das Aufheizen soll in mehreren Etappen erfolgen. So
wird zum Beispiel drei Tage mit einer Vorlauftemperatur von 25° C
geheizt, anschließend vier Tage mit maximaler Vorlauftemperatur (zum
Beispiel 55°C). |
| |
|
|
|
Anschließend wird die
Heizung abgestellt. Mit dieser Methode wird die Funktionstüchtigkeit
der Heizung überprüft. Außerdem wird damit sichergestellt, daß die Estrichkonstruktion alle
Wärmedehnungen problemlos aufnimmt. |
| |
|
|
|
|
|
|
Drum prüfe, ob er
bindet ...
Für die Belegreife gilt nach dem Stand der Technik ein
Restfeuchte-Wert, gemessen mit der Carbid-Methode (CM). Für
dampfdichte Beläge und Parkett muss ein Wert kleiner 0,5 CM-Prozent und
für dampfoffene Beläge kleiner 1,0 CM-Prozent abgewartet werden. Diese
Werte sind nach der oben beschriebenen Aufheizphase häufig noch nicht
erreicht. Der Estrich muss deshalb zur weiteren Austrocknung
anschließend noch eine gewisse Zeit liegen - unbeheizt oder auch
beheizt. Bisher ging man davon aus, dass mit dem Erreichen und
Überprüfen des Grenzwertes 1,0 oder 0,5 CM-Prozent auch beim
Heizestrich alle notwendigen Maßnahmen abgeschlossen sind. Die
Aachener Untersuchung hat jedoch gezeigt, dass mineralische Baustoffe
bei erhöhten Temperaturen - zum Beispiel als Heizestrich - nicht nur
weiter trocknen, sondern
auch weiter schwinden. Dieses Schwinden ist für Calciumsulfatestriche
zwar sehr gering. Um aber auch das letzte Risiko auszuschalten, sollte
der Estrich vor dem Belegen so trockengeheizt werden, bis er keine
Feuchtigkeit mehr abgibt. Auf deutsch: Erst wenn der Estrich
vollständig trocken ist, schwindet er nicht mehr. Die Prüfung ist
denkbar einfach: Man kontrolliert den Trocknungszustand am beheizten
Estrich mit einer PE-Folie von ungefähr 50 x 50 cm Größe. Sie wird
über dem Heizregister aufgelegt und an den Rändern mit Klebeband
fixiert. Zeigt sich nach 12 Stunden unter der Folie noch kondensierte
Feuchtigkeit, nimmt man die Folie ab und heizt weiter. Zur
Unterstützung ist dabei unbedingt auf ausreichenden Luftaustausch zur
Abführung der Feuchte zu achten. |
| |
|
|
|
|
|
|

Die Folienprüfung:
einfach, aber wirksam.
|
|
Mit Folie alles unter
Kontrolle
Der Estrich ist maximal durchgetrocknet, wenn keine kondensierte
Feuchtigkeit mehr erkennbar ist. Er wird dann auch später während des
Heizbetriebs keinen trockeneren Zustand mehr erreichen - die
Konstruktion ist sicher, der Estrich ist belegreif. Diese durch die
Bauleitung oder den Bauherrn veranlasste Prüfung stellt sicher, dass
keine Schäden mehr entstehen, die durch wärme- oder feuchtebedingte
Längenänderungen der Estrichscheibe verursacht werden. |
| |
|
|
|
|
|
|
Doppelt geprüft
hält besser
Nach der
Folienprüfung könnte der Estrich sofort belegt werden. Dies ist aber
in der Praxis üblicherweise nicht sofort der Fall. Jeder unbeheizte
Estrich nimmt dann wieder Feuchtigkeit auf - durch die Raumluft, aber
auch durch die weitere Bautätigkeit, bei der mit Wasser gearbeitet
wird. Und auf der Baustelle kann ja immer mal ein Eimer Wasser
umfallen. Deshalb muss die Belegreife nochmals mit dem CM-Gerät an
dafür vorgesehenen Stellen überprüft werden. Beide Prüfungen schaffen
doppelte Sicherheit: die Folienprüfung für die Konstruktion und die
CM-Prüfung für die Belegreife. |
| |
|
|
|
|
|
|
Vorteile für den
Anwender
Die wissenschaftlich erwiesene hohe Raumstabilität der
Calciumsulfatestriche gibt dem Anwender mehr Sicherheit auch für den
Einbau von Fußbodenheizungen. Denn selbst bei erhöhter Temperatur von
40°C schwinden Estriche aus Calciumsulfat maximal um 0,3 mm/m. Außerdem besteht keine Beschädigungsgefahr, denn Fließestrich wird
ohne scharfkantige Werkzeuge verlegt und ist selbstverdichtend. |
|

Schon beim Gießen ist
es offensichtlich: Durch seine fließfähigen Konsistenz unschließt der
Fließestrich die Heizleitungen vollständig und homogen - ganz ohne
Hohlräume.
|
| |
|
|
|
Er
schließt die Heizungsrohre homogen ein und besticht durch seine hohe
Wärmeleitfähigkeit und Biegezugfestigkeit. Deshalb empfiehlt sich der CaIciumsulfat-Fließestrich wärmstens für beheizte
Fußbodenkonstruktionen. |
| |
|
|
 |